Der Prozess der Grundeinlöse

Montag, 19. November 2018

Die umfangreichen Grundeinlöse-Projekte der ASFINAG im Rahmen eines Autobahn- oder Schnellstraßenbaus können Jahre dauern. Die Basis für einen optimalen Prozess ist ein einfaches GIS – am Desktop und im Web – für alle Projektbeteiligten.

Im Interview in der aktuellen Geonews-Ausgabe erfahren Sie mehr über diese Prozesse.

Geonews: Herr Rottensteiner, beschreiben Sie uns bitte Ihr Aufgabengebiet im Unternehmen ASFINAG.

Als Sachbearbeiter und Leiter des Grundeinlösepools Ost organisiere und verhandle ich mit meinem Team notwendige Grundeinlösen für Bauprojekte in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. Bei unserer Arbeit haben wir unternehmensinterne Prozesse sowie einschlägige Gesetze und Regelwerke zu berücksichtigen. Im Speziellen können unbedingt notwendige Grundeinlösen gemäß §17ff BStG enteignet werden, wobei dies nur in 1 % der Fälle erforderlich ist.

 

Wie läuft ein Grundablöseprozess beim Bau eines neuen Straßenprojektes in groben Schritten ab?

Ein Neubauprojekt durchläuft in der Regel mehrere Projektphasen. In der Planungsphase werden die Grundeinlöse-Unterlagen erstellt, Sachverständige mit den Bewertungsgutachten beauftragt und bei großen Projekten Rechtsanwälte zur Vertragserstellung und Verhandlung eingesetzt. Mit Fortschreiten der Vertragsabschlüsse ist ein exaktes Monitoring aller relevanten Grundeinlöse-Daten für einen Projekterfolg unerlässlich. Es folgen die Detailplanung und die Bauphase mit dem Änderungsmanagement in der Grundeinlöse. Nach Baufertigstellung bilden die Katasterschlussvermessung und die Verbücherung den Endpunkt.

Lesen Sie mehr zum optimalen Grundeinlöseprozess im aktuellen Inteview mit Dipl. - Ing. Robert Rottensteiner, dem Pool-Leiter Grundeinlöse bei der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, ASFINAG.

 

Aktuelle Ausgabe der GeoNews, 3/2018


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